Weiß macht immer weniger heiß
Nur 20 Prozent der unter 40jährigen in Deutschland würden sich für eine weiße Fassade entscheiden. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Lackinstituts (DLI). Insgesamt präferierte nur ein Viertel aller Befragten diese Farbe, 2006 waren es noch 30 Prozent. Bei Gelb- und Ockertönen sank die Präferenz im gleichen Zeitraum von 22 auf 14 Prozent. Jüngere bevorzugen heute ein wesentlich breiteres Farbspektrum, während die Hälfte aller Befragten über 60 Jahre zu Weiß- und Gelbtönen tendiert. In Kleinstädten und auf dem Land überwiegen nach wie vor weiße Fassaden, in der Großstadt sind Gelb-Akzente führend. Im regionalen Vergleich wiederum dominiert im Westen Deutschlands das traditionelle Weiß, während im Osten zunehmend Gelb- und Beigetöne bevorzugt werden.
Interessant ist die Betrachtung der Ergebnisse in Bezug auf Ortsgrößen und Regionen. Überwiegen in Kleinstädten und auf dem flachen Land nach wie vor weiße Fassaden, sind in der Großstadt inzwischen Gelb-Akzente die führenden Farbtöne. Im regionalen Vergleich wiederum dominiert im Westen Deutschlands das traditionelle Weiß, während im Osten zunehmend Gelb- und Beigetöne präferiert werden.
Generell gilt: Wer sich mit Trendfarben in Verbindung mit Bau und Wohnen beschäftigt – das ist knapp ein Drittel aller Befragten –, zeigt eine starke Neigung zur farbigen Fassaden-gestaltung. Auch hier mit steigender Tendenz.
Was dem Autolack im Frühling blüht
Nach den langen, kalten Wintermonaten erwacht die Natur zu neuem Leben. Während wir uns über den Beginn warmen Jahreszeit freuen, ist er für Fahrzeuglacke mit Gefahren verbunden. Denn Vogel- und Bienenexkremente, Baumharz, UV-Strahlung und Chitinreste setzen der glänzenden Lackschicht zu. Vor allem nach Fahrten in der Abenddämmerung kleben Insekten an der gesamten Frontpartie des Autos. Diese Chitinreste entwickeln auf dem Lack eine aggressive Wirkung. Motorwärme und Sonneneinstrahlung sorgen dafür, dass die Insekten mumifizieren. Dabei werden zusätzlich Eiweiß, Chitin sowie andere Stoffe freigesetzt und können zu Oberflächenstörungen in der Decklackschicht führen. Vogelkot enthält aggressive Säuren und ätzt sich mit der Zeit durch sämtliche Lackschichten. Auch die Exkremente von Bienen und Blattläusen oder Baumharz sind in Verbindung mit Feuchtigkeit und UV- Strahlung aggressive Lackkiller. [weiter]
Der Preis macht den Unterschied
Fragen der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Lacken und Farben spielen beim konkreten Einkaufsverhalten privater Haushalte eine wesentlich geringere Rolle, als auf Grund der breiten öffentlichen Diskussion über Produktrisiken zu erwarten wäre. [weiter]
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Moderne Wandgestaltung fürs Bad
Es müssen nicht immer Fliesen sein. Bei der Renovierung oder Neugestaltung des Badezimmers bieten Dekorputze vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und sorgen für ein angenehmes Raumklima. Wer dem Bad eine ganz besondere Note geben will, dem eröffnen Dekorputze wohl die vielfältigsten Möglichkeiten bei der Gestaltung ... [weiter]
Kampf dem Kratzer
Das optische Erscheinungsbild von lackierten Oberflächen hat gerade im Automobilsektor einen hohen Stellenwert. Feine Kratzer, die z.B. beim Waschen entstehen, beeinträchtigen nicht nur die optische Qualität, sie können im Extremfall die Schutzfunktion des Lackes zunichte machen. Was die Lackforscher tun, um Abhilfe zu schaffen ... [weiter]
Die Deutschen bekennen Farbe im Wohnzimmer
Kreative Wandgestaltungen verdrängen allmählich das "pragmatische" Weiß: Gerade mal ein Drittel der Deutschen würde die eigenen vier Wände noch in traditionellem Weiß gestalten. Die Mehrheit bevorzugt fürs Wohnzimmer zunehmend farbige Akzente. Warme Erdtöne von Beige bis Braun und Pastelltöne aus Gelb und Orange werden am häufigsten genannt (51%); rund zehn Prozent wünschen sich dominantere Farben wie Grün/Türkis, Rot oder auch Blau/Violett. In allen Fällen werden überwiegend helle oder blass-pastellfarbene Abstufungen präferiert. Nachgefragt hatte das Deutsche Lackinstitut in Frankfurt am Main (1.535 Befragte in Deutschland).
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