Glasübergangstemperatur

Als Glasübergangstemperatur (Tg) bezeichnet man die Temperatur, bei der amorphe oder teilkristalline Polymere vom festen Zustand in den flüssigen Zustand übergehen. Dabei tritt eine deutliche Änderung physikalischer Kenngrößen, z. B. der Härte und der Elastizität ein. Unterhalb der Tg ist ein Polymer glasartig und hart, oberhalb der Tg geht es in einen gummiartigen bis zähflüssigen Zustand über. Ursache ist das Einfrieren oder Auftauen der Brownschen Molekularbewegung längerer Kettensegmente (20-50 Kettenatome) der Polymerketten.

Leistungsgemeinschaft für Fassaden- und Innenputze

 

Lackchemie in 52 Kapiteln - eine Sammlung der Gesellschaft deutscher Chemiker

 

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Aktualisierung: 
1. September 2011