Schöne Aussichten für Fenster und Türen aus Holz
Holzfenster und -türen stehen bei Bauherren und Architekten seit jeher hoch im Kurs. Rund 12 Millionen Fenster und Außentüren aus Holz werden jedes Jahr in Deutschlands Häusern eingebaut, Tendenz steigend. Und das hat seine Gründe: Der Einsatz von Holz ist als nachwachsender Rohstoff nicht nur ökologisch sinnvoll. Holz sorgt auch für ein angenehmes Raumklima, weil es in der Lage ist, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Fenster und Türen aus Holz sind bei richtiger Pflege äußerst langlebig und können problemlos den unterschiedlichsten Gestaltungswünschen angepasst werden.
Vor allem in ästhetischer Hinsicht bietet das Naturprodukt Holz eine ganze Reihe von Vorteilen. Denn anders als bei anderen Baustoffen sind hier vielfältige Fensterformen möglich, von historisch bis modern. Es sind aber vor allem die nahezu unbegrenzten farbigen Gestaltungsmöglichkeiten, die Fenster und Türen aus Holz eröffnen. Denn Holz kann man streichen und es damit nach seinen ganz individuellen Wünschen gestalten und ausdrucksstarke Akzente setzen. Holzfenster und -türen können in Form und Farbe nach außen perfekt an den Baustil und die Architektur des Hauses angepasst und nach innen harmonisch in den individuellen Wohnstil eingebettet werden. Je nach Vorliebe seiner Bewohner kann man den Holzcharakter durch transparente Lasuren und Klarlacke verstärken oder aber mit deckenden Lacken mutig farbige Akzente setzen. In Kombination mit der Fassadengestaltung können farbige Fensterrahmen und Türen dem Haus eine persönliche Ausstrahlung verleihen. Beachtet man bei der Farbauswahl von Tür, Fassade und Fensterrahmen einige Regeln, kann man seinem Haus ein freundliches und einladenden Charakter geben, in dem sich das Lebensgefühl seiner Bewohner widerspiegelt.
Holz richtig pflegen
Die Pflege von Holzfenstern ist entgegen so manchem Vorurteil sehr einfach, denn Fenster aus Holz sind heute High-Tech-Produkte, die mit Beschichtungen versehen sind, die einen langanhaltenden Schutz garantieren. Entscheidend für die Pflegeintensität ist, wie sehr die Holzoberflächen Feuchtigkeit, extremen Witterungsbedingungen und der UV-Strahlung ausgesetzt sind. Wie direkt diese Einflüsse auf ein Fenster wirken können, ist abhängig von der Einbautiefe, dem Dachüberstand, der Geschosshöhe und dem Standort des Gebäudes. Um die Langlebigkeit von Holzfenstern und -türen zu sichern, sollten sie ein bis zwei Mal im Jahr mit entsprechenden Pflegeprodukten gereinigt und geschützt werden. Je nach Anstrich- und Farbaufbau und Belastung durch Feuchtigkeit und UV-Strahlung empfiehlt es sich, alle fünf bis sieben Jahre – bei deckenden Farbtönen auch bis zu zehn Jahren – zu Schleifpapier und Pinsel zu greifen, um Fenster und Türen aus Holz wieder in voller Schönheit glänzen zu lassen. So kann man die Farbigkeit immer mal wieder der Mode oder den eigenen Geschmack neu anpassen. Für Türen oder Fenster nimmt man am besten Dickschichtlasuren. Für den Außenanstrich sollte man lösemittelfreie Lacke und Lasuren mit einen UV-Filter verwenden.
Reparaturfreundlicher Werkstoff
Die Lacke und Lasuren, die auf dem Markt zur Verfügung stehen, bieten heute eine langanhaltende Schutzfunktion und eröffnen zudem eine breite Palette von Gestaltungsmöglichkeiten. Ob deckender Anstrich, lasierender Farbauftrag mit durchscheinender Holzstruktur oder schützender Klarlack pur, Holzfenster und -türen können leicht dem individuellen Geschmack oder den zeitbedingten Farbvorlieben angepasst werden, passend zur Architektur und zum Stil des Hauses. Dabei sind der Kreativität und der Farbtonvielfalt kaum Grenzen gesetzt. So gilt beispielsweise, ähnlich wie bei Gartenmöbeln aus Teakholz, das edle Grau verwitterten Holzes auch bei Fenstern und Türen als schick. Dafür stehen Lasuren zur Verfügung, mit denen die Effekte von natürlich vergrautem Holz erzielt werden können, wie sie sonst nur durch langjährig einwirkende Witterungseinflüsse entstehen.






