Große Sicherheit für kleine Teilchen
Frankfurt, 15. 7. 2010 - Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Lackindustrie in Deutschland. Deutsche Unternehmen sind weltweit führend, wenn es darum geht, die Erkenntnisse dieses neuen Forschungszweiges in Lackprodukte umzusetzen. Zunehmend werden Nanomaterialien auch bei der Lackherstellung eingesetzt. Die Mitarbeiter in der Produktion müssen deshalb in die Lage versetzt werden, mit Nanoobjekten umzugehen, ohne gesundheitlichen Risiken ausgesetzt zu sein. Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) hat einen Leitfaden zum Umgang mit Nanoobjekten am Arbeitsplatz herausgegeben, in dem detailliert dargelegt wird, welche Sicherheitsvorkehrungen bei der Lackherstellung einzuhalten sind. Deutliches Augenmerk wird dabei dem Atemschutz eingeräumt, da Nanoobjekte als besonders kleine Teilchen bei unvorsichtiger Handhabung in die Raumluft entweichen und eingeatmet werden können. Das Tragen von Atemschutz ist deshalb Vorschrift; entsprechende Atemschutzmasken, die die Nanoobjekte sicher zurückhalten, sind auf dem Markt verfügbar. Um den Aufwand für die persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter zu minimieren, empfiehlt der VdL seinen Lack herstellenden Mitgliedern, auf pastöse „Nano-Rohstoffe“ umzustellen, die unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit einfacher zu handhaben sind. Der VdL-Leitfaden zum Umgang mit Nanoobjekten am Arbeitsplatz ist im Internet unter des Verbandes verfügbar.







